| | |  |  | | Dr. Harald Wiesendanger (Hg.) |
 | Wiedergeburt - Herausforderung für das westliche Denken |
 | 250 Seiten Fischer Taschenbuch: Frankfurt 1991
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|  |  | | Kurz gesagt |
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 |  | | Steckt in meinem Körper eine Person, die mehrmals lebte, starb und wiederkam? An eine Wiedergeburt glaubt
neuesten Umfragen zufolge bereits jeder vierte Westeuropäer, darunter mindestens zwölf Millionen Bundesbürger. Was jahrtausendelang religiöse Glaubenssache war, haben Parapsychologen wie Ian Stevenson mittlerweile in eine handfeste empirisch-wissenschaftliche Theorie verwandelt. Immer mehr “Reinkarnationstherapeuten” führen in “frühere Leben” zurück - und heilen damit. Die Idee der Reinkarnation scheint auf dem Wege, in die westliche Welt einzubrechen - die Lücke füllend, die der Niedergang
der christlichen Kirchen, der Verfall der öffentlichen Moral, die Sinnleere hochtechnisierter Industriegesellschaften hinterlassen haben. In diesem Buch diskutieren namhafte Psychologen aus Forschung und Praxis, Historiker, Philosophen und Theologen einige herausragende Aspekte dieses kulturellen Umbruchs, unter ihnen Thorwald Dethlefsen, Adolf Holl, Geddes MacGregor, Andreas Resch, Milan Ryzl, Werner Schiebeler und Ernst Topitsch. |
|  |  | | Inhalt |
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 |  | | Vorwort Geister gegen den Geist der Aufklärung?
I WIEDERGEBURT: VERDRÄNGTES WISSEN ODER MYTHOS? Uwe Topper: Reinkarnationsvorstellungen in Europa von der Steinzeit bis heute Ernst Topitsch: Seelenwanderung - Mythos, Ideologie, Geschäft
II WIE NEUGEBOREN - HEIL UND GANZ DURCH
“FÜHRUNGEN” ZU ANDEREN LEBEN? Petra Angelika Peick: Reinkarnationstherapie - Initiation in ein kosmisches Bewußtsein Thorwald Dethlefsen: “Den Schatten angliedern” - Die theoretischen Grundlagen der Reinkarnationstherapie Hansjörg Hemminger: Rückführung - eine psychologische und weltanschauliche Kritik Harald Wiesendanger: Zeitsprünge in die eigene Zukunft? “Vorausführungen” - ein fragwürdiges Spiel mit der Neugier
III REINKARNATION AUS DER SICHT DER
PARAPSYCHOLOGIE Milan Ryzl: Warum ich “Erinnerungen an frühere Leben” mißtraue Werner Schiebeler: Das persönliche Überleben des Todes und die Möglichkeit einer späteren irdischen Wiederverkörperung
IV “AUFERSTANDEN VON DEN TOTEN ...” - REINKARNATION ALS HERAUSFORDERUNG FÜR DAS CHRISTENTUM Geddes MacGregor: Das Ich und das Selbst: Ihre Natur und Funktion in einer
christlich-reinkarnationistischen Vorstellung vom Leben nach dem Tod Andreas Resch: Katholischer Glaube und Reinkarnation Adolf Holl: “Magna magnorum deliramenta doctorum”: Der Kampf des Aurelius Augustinus gegen die Lehre von der Wiederverkörperung der Seelen
Anmerkungen |
|  |  | | Leseprobe |
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 |  | | Geister gegen den Geist der Aufklärung? (Vorwort) |
|  |  | | Pressestimmen |
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 |  | | “Wer sich dafür interessiert, wie die Idee von der Wiedergeburt geschichtlich einzuordnen ist, warum Parapsychologen über den Erklärungswert der Reinkarnation uneins sind, welche Risiken und
Chancen im psychotherapeutischen Ansatz liegen, inwieweit “Führungen” in andere Leben überhaupt mit dem christlichen Glauben vereinbar sind - der sollte das Buch “Wiedergeburt - Herausforderung für das westliche Denken” lesen. (...) Auf 250 Seiten wird eine offene Kontroverse ausgetragen, die in dieser Art, wie Wiesendanger konstatiert, im christlichen Abendland womöglich anderthalb Jahrtausende zu spät kommt.
Ärzte Zeitung Nr. 175, 23.9.1991; Erfahrungsheilkunde 11/1992
Die beste
Einführung in den Fragenkomplex, die mir bislang unter die Augen kam, obwohl, ja gerade weil Wiesendanger das Thema kontrovers darstellt. Die unterschiedlichsten Ansichten und Standpunkte kommen darin zu Wort, vom agnostischen Soziologen Ernst Topitsch bis zu gestandenen katholischen Theologen wie Andreas Resch und Adolf Holl. Dem noch Suchenden auf die rechte Spur zu helfen, ist dieses Buch hervorragend geeignet.”
Dr. Walter Frank in Zwischen Buchdeckeln
Ein bemerkenswert offenes Buch. Grenzgebiete der Wissenschaft 4/1991
Sehr lesenswert. Wer über Reinkarnation
mitreden will, sollte die verschiedenen Standpunkte, die es hierzu gibt, kennenlernen.
Dipl.-Psych. Fidelio Köberle in VTF-Post 1/1992 |
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