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Geistheiler Nov 06
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Von A bis Z: Fachbegriffe rund ums Heilen

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Akupressur (von lat. acus = Nadel; premere = drücken): die systematische Ausübung von Druck auf bestimmte Punkte auf der Hautoberfläche, in denen Meridiane (Energiebahnen) enden, zu therapeutischen Zwecken.

Angelic Healing (auch Angel Light Healing): esoterische Heilweise, derzufolge eine "feinstoffliche" Energie aus einer höheren Wirklichkeit in einen Menschen fließt und von diesem auf einen anderen Menschen zu Heilungszwecken übertragen wird. Die Quelle dieser Energie ist das Reich der Engel: Der Behandler dient den angerufenen "Engeln der Heilung" als "Kanal", durch den sie der empfangenden Person Heilung zukommen lassen können.

Aquarian Healing: von der Neuseeländerin Robin Rogers propagierte Spielart Geistigen Heilens, deren Name auf das "Wassermannzeitalter" (aquarius: der Wassermann) Bezug nimmt, in das sich die Menschheit seit kurzem befinden soll. Über einen kinesiologischen Muskeltest wird dabei mit den "Bewusstseinsebenen", der "Intelligenz" des Körpers" gearbeitet, um ihn darauf zu "programmieren", bestimmte Korrekturen vorzunehmen, damit er wieder in seine alte Balance zurückgelangen kann. Dabei gehen "aquarianische" Heiler davon aus, dass der Körper selbst am besten "weiß", welche Ursache der Störung im System korrigiert und regeneriert werden muss.

Atemtherapie. Von vielen Heilern als unterstützende Behandlungsform eingesetzt: Durch bewusstes Atmen soll der Klient zur Ruhe und in Kontakt mit seinem Innersten kommen.

Aura Soma (von griech. ávra - die Aura, der Hauch, Lufthauch bzw. lat. aura - der Schimmer; griech. soma - der Körper): eine 1984 von der blinden und angeblich hellsichtigen Engländerin Vicky Wall entwickelte esoterische Therapieform, bei der 106 verschiedene Flaschen mit sogenannten "Balance-Ölen" verwendet, die jeweils zur Hälfte mit einer farbigen öligen und einer (anders) farbigen wässrigen Lösung gefüllt sind. Diese Flaschen sind fortlaufend nummeriert von 0 - 105. Die 14 verschiedenen Grundfarben der Aura Soma-Therapie sind: Rot, Korallenrot, Orange, Gold, Gelb, Olivgrün, Türkis, Blau, Königsblau, Violett, Magenta und Pink. Hinzu wird noch Klar genommen, das als Farbe gewertet wird. Vier Flaschen, die dem Patienten subjektiv am meisten zusagen, werden ausgewählt. Nach Schütteln einer Flasche werden einige Tropfen auf flaschenspezifisch bestimmte Körperstellen aufgetragen.

Bach-Blütentherapie: ein in den dreißiger Jahren von dem englischen Arzt Edward Bach (1886-1936) begründetes komplementärmedizinisches Verfahren, das davon ausgeht, dass pflanzliche Heilmittel "die Kraft haben, die Schwingungsfrequenz in unserem Körper zu erhöhen und so mit der spirituellen Energie in Kontakt zu bringen, die unseren Körper und Geist reinigt und die Heilung bringt". Die Bach-Blütentherapie zielt also nicht direkt auf körperliche Erkrankungen ab, sondern soll eine "Harmonisierung von Gedanken und Gefühlsmustern" bewirken, die nach Bachs Überzeugung die Grundlage eines gesunden Körpers darstellt.

Besprechen: geistige Heilweise, die schon lange vor der Esoterikwelle in Europa weitverbreitet war. Eingesetzt werden dabei rituelle Worte oder ganze Sprüche, manchmal in Verbindung mit Gebeten, stets so leise gesprochen, dass der Hilfesuchende sie nicht verstehen kann. Deren Inhalt hält der Besprecher geheim, sie werden über Generationen weitergegeben. (Siehe Das Große Buch vom Geistigen Heilen, Kap. I.10).

Biodynamik: eine von der Norwegerin Gerda Boyesen (1922-2005) begründete Form der Körperpsychotherapie (s.u.), die darauf zielt, die aufgrund alter Erfahrungen blockierte Lebensenergie wieder ins Fließen zu bringen. Dazu werden Berührung, Arbeit mit Bildmaterial und Gespräch eingesetzt.  Der Biodynamik zufolge werden in Muskelverspannungen, im Bindegewebe oder in der Knochenhaut Gefühle “gehalten”, die nicht zum Ausdruck kommen durften; sie sollen gelöst werden, entweder indem sie “ausgedrückt” oder “verdaut” werden. Zum “Ausdrücken” finden häufig Rückführungen statt, bei denen der Klient seine meist frühkindlichen Erfahrungen erneut durchlebt und sie “herauslässt”, z.B. belastende Erinnerungen an Situationen, in denen er sich gegenüber seinen Eltern ohnmächtig fühlte, aus Angst vor Strafe oder dem Wunsch nach Anerkennung seine Impulse unterdrückte. - Den Prozess, “gehaltene” Gefühle zu “verdauen”, bezeichnen Biodynamiker als “Psychoperistaltik”; dabei soll emotionaler Stress durch das Verdauungssystem verarbeitet werden, was der Therapeut durch sanfte Massagebewegungen unterstützt; die “Antwort” des Darms kann er mit einem Stethoskop mitverfolgen. Ziel ist es, neurotische, durch Angst entstandene “Haltemuster” abzubauen, damit das eigene Leben, Handeln und Fühlen wieder vom Fluss der Libido bestimmt werden kann. Dabei setzt Biodynamik auf die Selbstheilungskräfte des Klienten, die sie anregen und unterstützen soll.

Bioenergetische Regenerationstherapie nach Körbler. Auf den Wiener Elektrotechniker Erich Körbler (1938-1994) geht eine "Informationsmedizin" zurück, die er selbst als Neue Homöopathie bezeichnete; sie verbindet Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Erkenntnisse aus der Quantenphysik und der Radiästhesie. Dabei sollen "disharmonische Schwingungen" mit Hilfe von geometrischen Zeichen und Symbolen verändert werden. Körbler träumte von einer Zukunft, in der Menschen ohne chemische Arzneien und ohne technische Eingriffe, sondern ausschließlich durch Informationsübertragung gesund werden zu können. Mehrere Tausend Therapeuten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Teilen der Welt arbeiten heute nach Körblers Lehre. Die Inhalte der "Neuen Homöopathie" sind heute allerdings oft unter Begriffen wie "Energie- und Informationswissenschaft", "Biophysikalische Informationsmedizin", "Praxisorientierte Neue Homöopathie", PraNeoHom®, "Bioenergetische Regenerationstherapie", "AIM Angewandte Informationsmethode" oder "Sensitive Resonanztherapie" bekannt.

Biosynergetik (von gr. „bios“: Leben, und „synergetisch“: zusammen-, mitwirkend): eine von dem Heiler Hardy Burbaum und seiner Ehefrau Christa propagierte Methode zur Beseitigung von Dissonanzen mittels technischen Geräten, die Menschen wieder einen ausgewogenen Energiehaushalt verschaffen und ihr Selbstheilungspotenziale freisetzen sollen. Mit Hilfe von Gedanken sowie einfachen Instrumenten wie der so genannten „Bioantenne“ und verschiedenen Energiestäben soll es möglich sein, „verborgene Kräfte zur Entfaltung zu bringen. Die erwähnte Antenne bewirkt eine Verbindung zum Unterbewusstsein und ist in der Lage, auf unsere Fragen zu reagieren. Wenn eine Lösung, die sich anschliessend als persönlicher Erfolg manifestieren kann, im Rahmen des Möglichen liegt, wird unser Unterbewusstsein die richtige Antwort geben oder uns eine zündende Idee übermitteln: eine Eingebung, eine plötzliche Idee, wie wir alle sie kennen.“

Biotensor: eine Einhandrute. Mit diesem radiästhetischen Hilfsmittel soll feinste Unterschiede im Strahlungsfeld der Erde und deren Wirkungen auf uns erkannt werden können, aber auch Energieflüsse und energetische Ungleichgewichte (Mangel, Überschuss) und "Blockaden" im Menschen.

Body Talk: eine Form von körperorientierte Energiearbeit, beruhend auf vermuteten “energetischen” Vernetzungen von Organen, Körperteilen, Meridianen, Energiezentren u.a. In den theoretischen Überbau fließen Elemente aus der Quantenphysik, Traditioneller Chinesischer Medizin, Yoga und Kiniesologie ein. (John Veltheim: Das Body Talk-System. Heilung durch die innere Weisheit unseres Körpers, Freiburg 2002)

Bonding: s. Casriel-Therapie

Casriel-Therapie (engl.: New Identity Process oder NIP) ist ein therapeutisches Konzept, das der US-Psychiater und Analytiker Dan Casriel, in den sechziger Jahren begründete, ursprünglich für die Arbeit mit schwer Drogenabhängigen. In Deutschland arbeiten inzwischen mehrere psychosomatische Kliniken und niedergelassene Psychotherapeuten in Deutschland damit. Im Mittelpunkt steht die Befriedigung der lebensnotwendigen und neurobiologisch verankerten psychosozialen Grundbedürfnisse nach körperlicher Nähe (Bonding) und emotionaler Offenheit, Bindung, Autonomie, Selbstwert, nach körperlichem Wohlbehagen, nach Lust- und Lebenssinn. Im Bonding-Prozess - der von Casriel so bezeichneten "Erfahrung von emotionaler Offenheit" -, verbunden mit körperlicher Nähe zu einem anderen Menschen, sollen die Verletzungen innerhalb der Bindungen zu Eltern, Geschwistern und anderen prägenden Bindungspersonen aktiviert, und die damit verbundenen Gefühle, negativen Einstellungen, körperlichen Blockierungen und zerstörerischen Verhaltensmuster durchgearbeitet werden.

Chakra-Therapie: von indischer Philosophie beeinflusste Variante Geistigen Heilens, der zufolge Gesundheit vom der ungestörten Arbeiten gewisser “Energiezentren” (Chakren) abhängt, mit denen unser “feinstofflicher” Körper “kosmische Energie” aufnimmt. Der Chakra-Therapeut erkennt und behebt Blockaden, Über- oder Unterfunktionen dieser Chakren. (Siehe H. Wiesendanger: Das Große Buch vom Geistigen Heilen.)

Chelation. Chelate sind chemische Komplexverbindungen, die in der Medizin bei Schwermetallbelastungen des Körpers zur Entgiftung eingesetzt werden ("Chelat-Therapie"). Als "geistige" Heiltechnik wurde die Chelation von der prominenten US-Heilerin Rosalyn Bruyere eingeführt: Sie versteht darunter das "Aufladen" des Energiefelds des Klienten, womit beeinträchtigte Bereiche wieder "aufgefüllt" werden sollen; daraufhin, so Bruyere, beginne dessen Energiefeld spontan damit, sich selbst zu reinigen, danach sei der Klient bereit für vertiefte Energiearbeit.  Ihres Erachtens sollte jede Geistheilung mit dieser Maßnahme beginnen.

Chiropraktik: eine biomechanische Behandlungsmethode mit Techniken, welche die normale Beweglichkeit der Gelenke - besonders an der Wirbelsäule - wiederherstellen.

Clearing (von engl. to clear: reinigen): Sammelbegriff für esoterische Techniken, die auf die Beseitigung von mutmaßlichen “negativen” Energien abzielen: sei es im Patienten bzw. seiner “Aura”, sei es in seiner Umgebung.

Core Energetics: eine Richtung der Körperpsychotherapie (s.u.), die um 1960 von dem Arzt Dr. John Pierrakos (1921-2001) begründet wurde, einem Schüler des Psychoanalytikers Wilhelm Reich. Mit Core (engl. Kern, das Innerste) ist der menschliche Wesenskern gemeint, oft auch die Quelle der universellen Lebensenergie und deren Bewusst-Sein. Core Energetik zielt darauf, dieses Core von Blockaden zu befreien und es zu aktivieren. Dabei geht sie davon aus, dass im Körper Energieströme fließen, die überall dort, wo sie blockiert werden, Verspannungen und Schmerzen bis hin zu Krankheit erzeugen; solche Blockaden zeigen sich nicht nur im körperlichen Bereich, sondern auch auf der psychischen Ebene in anhaltender Wut, Angst, Resignation und anderen negativen Emotionen. Mit besonderen Körperübungen soll Core Energetik den Klienten in die Lage versetzen, solche “festgehaltenen” Emotionen wahrzunehmen, auszudrücken und zu überwinden, um daraufhin Zuversicht, Freude und Lebensmut zu entwickeln. Wirksam ist dieses Verfahren insbesondere bei verschiedenen psychosomatischen Erkrankungen.

Cranio-Sacral-Therapie (von engl. cranio-sacral therapy: "Schädel-Kreuzbein-Therapie"): Aus der Osteopathie heraus entstanden, beruht sie auf der Annahme,  ein angenommener sogenannter "Cranio-Sacral-Rhythmus" (Primary Respiratory Mechanism) pulsiere in der Gehirnflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis). Durch Berührung von Kopf und Rücken sammelt der Therapeut Informationen über mögliche Bewegungseinschränkungen dieses Systems sammeln, um dann auf es einzuwirken. Dadurch sollen zugleich der "Energiefluss" verbessert und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Deeksha (auch “Oneness Deeksha”): esoterischer Fachbegriff für eine "sehr reine" Energieform, die allen Menschen überall und jederzeit zur Verfügung stehen soll - vorausgesetzt, sie erlernen dazu die gleichnamigen Techniken.

Deep Field Relaxation (DFR) ist eine von dem Neuseeländer Clif Sanderson entwickelte Variante Geistigen Heilens, die dazu dient, tiefsitzende Blockaden in unserem Energiesystem aufzulösen: durch Entspannen und Vertrauen in die ordnende Kraft des Universums. Ein spezielles inneres Ausrichten des Behandlers, in Verbindung mit einer Tiefenentspannung, soll den Patient seinerseits dazu veranlassen, ebenfalls diesen Zustand des Loslassens zu erreichen. Dabei greift der Behandler nicht willentlich und aktiv ins Energiesystem der Patienten ein, sondern öffnet sich dem Fluss der "ordnenden Kräfte im Universum" - alles Weitere geschieht wie von selbst. Unterstützt werden soll dieser Vorgang durch eine von Sanderson eigens entwickelte Musik (" Mind Music"), die verschiedene Hirnareale anspricht und die Aktivität beiden Hirnhälften synchronisiert. Näheres s. H. Wiesendanger: Fernheilen, Band 1: Die Vielfalt der Methoden.

EFT: eine Abkürzung für Emotional Freedom Technique, ein Anfang der neunziger Jahre von dem US-amerikanischen Ingenieur und Therapeuten Gary Craig entwickeltes Verfahren "zur Erlangung emotionaler Freiheit", bei der auf bestimmte Meridianpunkte geklopft wird - daher auch die Bezeichnung "Klopf-Akupressur". Unter Anleitung kann der Klient sie auch bei sich selber durchführen. Die EFT geht von der Annahme aus, dass die Ursache aller negativen Emotionen, aber auch zahlreicher psychosomatischer und körperlicher Erkrankungen in einer Störung des körpereigenen Energiesystems liegt; EFT soll die Energieverteilung im Körper harmonisieren.

Elatasin: Bezeichnung für eine "höhere" Energie bzw. die "Lichtarbeit" damit, die von "großen göttlichen Schöpferwesen", den Elohim, stammen soll, welche sich der Esoterikgemeinde neuerdings durch ausgewählte Medien mitteilen. In der Elohim-Sprache bedeutet "Elatasin" angeblich "Gnade und Barmherzigkeit". Ihr Elatasin-Geschenk, dessen Handhabung eine kostspielige "Einweihung" voraussetzt, soll mit dem Auftrag verbunden sein,  die Menschheit "von Täuschungen zu befreien, damit diese die Möglichkeit haben, mit ihrer eigenen Energie und ihrem freien Willen, sich beschleunigt weiterzuentwickeln und durch Klarheit und Wahrhaftigkeit die Möglichkeit zu bekommen, sich für ihren Inkarnationsauftrag zu entscheiden", heißt es auf der Website eines Anhängers. Dabei helfen die Elohim aktiv mit: "In der Zeit vom 16. Juni bis 28. August 2004 wurde die Saat für die neue ätherische Licht-DNS in unser Energiesystem installiert. Seit Oktober 2004 wurde ich trainiert diese Licht-DNS bei den Menschen zu aktivieren. Am 24.4.2005 bei Vollmond trat die Erde in die Fünfte und Sechste Dimension ein und somit ist es möglich, diese ätherische Licht-DNS innerhalb von Sekunden zu aktivieren. Sinn des Ganzen ist das Totale Erwachen, Löschung von Karma, Befreiung von Manipulationen, Heilung unseres Energiesystems und unseres Körpers, Aktivierung der interdimensionalen Wahrnehmung und Telepathie, Aktivierung des Göttlichen Willens und Vorbereitung der Inkarnation unseres Kosmischen Selbstes bis hin zur zellularen Ebene im Hier und Jetzt!"

Elektroakupunktur nach Voll (EAV): Der Begriff Elektroakupunktur geht auf den französischen Arzt Roger de la Fuye  (1890-1961) zurück, der ein erstes Gerät entwickelte. Größere Verbreitung fand die Elektroakupunktur durch die Arbeiten des deutschen Arztes Reinhold Voll (1909-1989); er entwickelte 1958 aus Ansätzen der chinesischen Akupunktur die “Elektroakupunktur nach Voll”. Dabei wird an bestimmten Punkten der Hautoberfläche die elektrische Leitfähigkeit gemessen. Diese Punkte entsprechen zum Teil den Akupunkturpunkten auf Meridianen der Traditionellen Chinesischen Medizin; Voll führte zusätzliche Messpunkte auf eigenen Meridianen ein, die er "Gefäße" nannte. Seine Widerstandmessungen sollen der Diagnose von Krankheiten dienen sowie Aufschluss darüber geben, inwieweit ein bestimmtes Medikament anwendbar und verträglich ist. Nach Volls Ansicht ist der Hautwiderstand an festgelegten Punkten bei akuten Erkrankungen erniedrigt, bei chronischen erhöht. Bei den Messungen hält der Patient die negativ geladene Elektrode in der Hand, der Therapeut berührt Körperstellen mit der positiv geladenen Elektrode. Zur Medikamentenprüfung entwickelte Voll sogenannte “Nosodentests”, bei denen Substanzen in homöopathischer Verdünnung (Potenzierung) eingesetzt werden. - Für therapeutische Zwecke gibt das EAV-Gerät einen schwachen elektrischen Strom über die Akupunkturnadeln ab, um deren Wirkung zu erhöhen.

EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing): Beim Spazierengehen im Park bemerkte die krebskranke US-Psychologin Francine Shapiro eine deutliche Entlastung von Ängsten und depressiven Gedanken, als sie die Augen hin und her bewegte. Aus dieser Zufallsentdeckung entwickelte sie ein Verfahren, bei dem mittels angeleiteter Augenbewegung belastende Erinnerungsbilder bearbeitet und emotional "entladen"werden. Dazu lernt der Klient u.a., sie mit positiven Imaginationen ("ich kann heute etwas tun") zu verbinden; beim "Verankern" helfen bestimmte Augenbewegungen, ebenso beim Einflechten von sog. "Ressourcen", z.B. "hilfreiche innere Wesen" oder "ideale innere Eltern".

Emotional Clearing (EmC): eine einfache psychotherapeutische Gesprächstechnik, die der deutsche Wissenschaftler, Pianist und Meditationslehrer Joerg Dao von 1981 bis 1989 entwickelt hat. Es basiert auf der Fähigkeit unserer Aufmerksamkeit, unsere Wahrnehmungen wiederholt zu beobachten und aus den Erfahrungen eigene und neue Erkenntnisse zu schließen und zu gewinnen. Bei einer Sitzung ist der “EmC-Begleiter” bemüht, keinerlei Konzepte zu vermitteln oder Vorgaben zu machen; er geht lediglich präzise auf die Empfindungen und Wahrnehmungen ein, die jemand in dieser Sitzung erfährt und äußert. Auf diese Weise soll sich “die Psyche mühelos öffnen”,  ohne dass dazu irgendwelche Kommentare, Analysen, Interpretationen oder Manipulationen von seiten des “Begleiters” notwendig sind. EmC-Anwendern zufolge ermöglicht diese Vorgehensweise Erfahrungen und Einsichten, die bislang auch nach vielen Jahren Therapie kaum denkbar waren.

Emotional Freedom Techniques (EFT; dt.: Techniken der Emotionalen Freiheit) bezeichnet ein therapeutisches Konzept der "energetischen Psychologie", bei dem zur Behandlung von Stress und psychische Störungen bestimmte Akupressurpunkte (Tsubos) stimuliert werden. In den vom US-Ingenieur und „Persönlichkeitstrainer“ Gary Craig propagierten Ansatz fließen Vorstellungen der Traditionellen chinesischen Medizin über ein im Körper vorhandenes Energiesystem (Meridian-System). Die Anregungen zur EFT verdankt Craig seinem Landsmann Roger Callahan, der ihn mit einer Methode namens Thought Field Therapy (TFT) vertraut machte; TFT soll Phobien und andere schwerwiegende psychische Belastungen innerhalb kurzer Zeit abklingen lassen können. Craig vereinfachte und verkürzte den TFT-Behandlungsablauf, verknüpfte ihn mit Elementen der NLP und der Angewandten Kinesiologie.

Energenetics: eine von Frank Alper (1930-2007), einem US-amerikanischen Heiler und Medium, propagierte esoterische Methode der "Genetischen Rekonstruktion", um uns von "alten Energiemuster" zu befreien: Muster aus unserer Kindheit, die teilweise schon über Generationen immer wieder in einer Familie auftauchen.

Esoterisches Heilen: eine auf die Theosophin Alice Bailey zurückgehende Form Geistigen Heilens. (Siehe H. Wiesendanger: Fernheilen, Band 1: Die Vielfalt der Methoden.)

Exorzismus: das rituelle “Austreiben” von bösen Geistern, Dämonen, besessenmachenden Seelen oder “negativen” Energien. (Siehe H. Wiesendanger: Das Große Buch vom Geistigen Heilen.)

Familienstellen (auch "Familienaufstellung"): von dem deutschen Familientherapeuten und Buchautor Bert Hellinger propagierte Form von Gruppenpsychotherapie. Ein "Aufstellender" wählt dabei unter den anwesenden Personen sogenannte "Stellvertreter" entsprechend seinem Problem und platziert sie intuitiv im Raum. Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die derart "gestellten" Stellvertreter nach einer Weile so denken, fühlen und agieren wie die (ihnen zumeist unbekannten) Personen, die sie repräsentieren. Die Stellvertreter können nun ihre eigenen Empfindungen und Gefühle "ausdrücken". Verwandte, Partner und andere Bezugspersonen des Klienten werden im strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam "psychisch" anwesend. Durch die hier ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung sollen krankmachende Verstrickungen des "Aufstellenden" heilsamen Lösungen zugeführt werden.

Farbtherapie: Behandlungsformen, die sich die Wirkung von Farben auf die menschliche Psyche und den menschlichen Organismus zunutze machen. In der esoterischen Heilerszene werden Farben bestimmte “Schwingungen” zugeordnet, die sich unterschiedlich auf das “Energiesystem” von Klienten auswirken sollen. Zur Behandlung werden u.a. Farbfolien, Farbstrahler oder farbige Tücher eingesetzt; manchen Heilern genügt es, eine bestimmte Farbe bloß zu visualisieren.

Feng Shui (von chin. Feng: Wind, und Shui: Wasser), chinesische Form der Geomantie: die Kunst, Wohn- und Lebensräume so zu gestalten, dass der Mensch in Harmonie mit seiner Umgebung lebt. Von besonderer Bedeutung ist dabei der ungehinderte Fluss der Lebenenergie Chi und die gestalterische Anpassung an die Linien, auf denen sie unsere Umwelt durchströmt.

Fernheilen (auch “Fernbehandeln”): Geistiges Heilen in Abwesenheit des Klienten, über beliebige Distanz. (Siehe H. Wiesendanger, Fernheilen, 3 Bände)

Fogo Sagrado: eine schamanische Heilweise, die der brasilianische Apotheker Aloysio Delgado Nascimento entwickelte. Dafür hatte er 15 Jahre lang Medizinmänner in brasilianischen Stämmen bei ihrer Heilarbeit beobachtet. Dabei stellte er fest, dass sie neben Kräutern und Ritualen stets auch ihren sechsten Sin einsetzen, um herauszufinden, was im Leben dieses kranken Indianers passiert war und was dazu führte, dass sich die Krankheit auf physischer, psychisch-emotionaler und/oder sozialer Ebene zeigte. Nach Aloysios Tod überarbeitete seine langjährige Mitarbeiterin Monica Oliveira die Therapietechnik, gab ihr den Namen „Heiliges Feuer“ und entwickelte Ausbildungskurse für Therapeuten. Im Mittelpunkt steht dabei die außersinnliche Wahrnehmung mittels „Kanalisieren“ (eine andere Art von Vermittlung), das direkten Zugang zum Unterbewusstsein des Kunden verschaffen soll, zu Schmerzen und Sperren in Körper und Geist. Diese Inhalte hindern den Betroffenen daran, sein Leben in Fülle, Harmonie und Glück zu führen. Eine einzelne Sitzung verläuft in vier Phasen: In der ersten Phase während der ersten Behandlung (rund 90 Minuten) wird die Arbeit erklärt: ihre Herkunft, wie sie funktioniert und wie sie fortgesetzt wird. In der zweiten Phase versucht der Therapeut das energetische Feld des Kunden zu lesen und zu interpretieren; dabei erhält er Zugang zu Bildern und Gefühlen, die aus dem Unterbewusstsein strömen. In der dritten Phase, der „Reinigungsphase“, entnimmt der Therapeut die Inhalte („energetische Körper“, ähnlich den samskaras im Hinduismus), drückt sie mit Gesten und Wörtern aus, befreit sie aus dem Feld des Kunden und leitet diese weiter an die Dimension des Lichts (egrégora), welche die Arbeit der Umwandlung dieser psycho-emotionalen Inhalte leitet und unterstützt. In der vierten Phase kommen diese Inhalte wieder an den Klienten zurück, nun aber in ihrer positiven und erweiterten Kraft (jetzt „Körper im Licht“ genannt), begleitet von einem „Passwort“ (Mantra), das verhindern soll, dass die alten, schon überwundenen Blockaden erneut aufgebaut werden.

Focusing: erlebnisbezogene Psychotherapie, die in den sechziger Jahren von dem US-amerikanischen Philosophen und Psychologen Eugene T. Gendlin entwickel wurde. Das Focusing (von engl. to focus: in den Brennpunkt rücken, scharf einstellen) orientiert sich an bedeutungshaltigen Körperempfindungen, dem sog. Felt Sense, die der Klient als "körperliche Resonanz" zu seinem Problem fühlen lernt. Indem der Klient für diese körperlich spürbare Bedeutung eines Problems schrittweise Symbole findet - z.B. stimmige Wörter, Bilder, Bewegungen -, soll er Aspekte seines Problems, die seinem Bewusstsein zuvor unzugänglich oder unklar waren, besser verstehen und verändern können.

(Fuß-)Reflexzonenmassage: physiotherapeutische Behandlungsform, die davon ausgeht, dass sich alle Organe und Muskelgruppen in einem System reflexartiger Wechselwirkungen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich "spiegeln". Es gibt sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel. Entsprechend sollen sie diagnostisch und therapeutisch nutzbar sein.

Geistiges Heilen: eine Familie von Behandlungsformen, bei denen anscheinend die bloße Intention (Absicht) des Therapeuten in einem außergewöhnlichen Bewusstseinszustand maßgeblich dazu beiträgt, dass Genesungsprozesse in Gang kommen.

Gesprächstherapie (auch non-direktive oder Person- bzw. Klientenzentrierte Psychotherapie genannt): eine Behandlungsform der Humanistischen Psychologie, die auf Carl R. Rogers zurückgeht. Der Therapeut orientiert sich dabei an drei Maximen: 1. Bedingungslose positive Wertschätzung des Ratsuchenden; 2. Empathie: Einfühlsames Verstehen der Welt und der Probleme aus der Sicht des Klienten, und die Fähigkeit, diese Empathie dem Klienten zu kommunizieren. 3. Kongruenz (Echtheit, Wahrhaftigkeit) gegenüber dem Klienten. Das Menschenbild dieser Psychotherapie geht davon aus, dass wir alle eine angeborene "Selbst-Verwirklichungs-" und "-Vervollkommnungs- (Aktualisierungs-)tendenz" besitzen, die, unter günstigen Umständen, für eine Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorgt. Der Hilfesuchende trage alles zu seiner Heilung Notwendige in sich und sei selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten. Für einen solchen Wachstumsprozess sucht der Gesprächstherapeut  ein günstiges Klima zu schaffen.

Gruppenheilen: Geistiges Heilen (mit) einer größeren Anzahl von Menschen. (Siehe H. Wiesendanger: Das Große Buch vom Geistigen Heilen.)
 

Geistheiler Nov 06

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Geistheiler Nov 06

In guten Händen:
In diesem Buch
werden die IVH-
Heiler ausführlich vorgestellt.

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Warum die IVH
dringend nötig ist.

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